Camping Belmare Marina di Castagneto Donoratico Livorno
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Tourismus Informationen


bimbi2In der Rangliste der lebenswertesten Fremdenverkehrsorte nimmt Castagneto Carducci den ersten Platz in  der Toskana und weltweit den dritten Platz ein. 2009 wurde der Ort zum fünfzehnten Mal mit der renommierten Blauen Flagge, der von der EU den Badeorten mit dem besten Service und dem saubersten Meer gewidmeten Anerkennung, ausgezeichnet.


 


Obwohl die umliegende Landschaft reich an römisch-etruskischen Fundstätten ist, erscheint der Name Castagneto zum ersten Mal in der am 6. Juli 754 n.Chr. verfassten Schenkungsurkunde von Wilfrid (Sohn) des Ratchausi an das Kloster Sankt Peter in Monteverdi.


 


Der Ortsname kommt von „castanea“ und bezieht sich also eindeutig auf die vielen Kastanienbäume der Gegend. Diese Kastanienbäume, die inzwischen fast ganz von Weinbergen und Olivenbäumen verdrängt sind, wurden vor allem zur Gewinnung von Holzkohle und als Brennholz für die Eisenhütten verwendet, während die Kastanie selbst, anders als anderswo in der Toskana wie etwa am Monte Amiata oder am Mugello, hier in der Gegend als Nahrungsmittel nur geringes Ansehen hatte.


 


Die Gebietsgrenzen des Castagneto genannten Gemeindegebietes sind unbekannt, und man weiß auch nicht, wie es Jahrhunderte später wieder unter den Besitztümern der della Gherardesca, der Grafen von Donoratico, aufschien, mit denen die Bevölkerung im stetigen Kampf um die Bürgerrechte lag. 1778 sprach ein Urteil den Gebietsbesitz den Grafen und die bürgerrechtliche Nutzung den Bewohnern von Castagneto zu. Erst 1788 wurde der Bevölkerung auch der Grundbesitz zugesprochen. Die Spannungen dauerten aber in den folgenden Jahrzehnten an und es ging so weit, dass es Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Aufruhr kam, der den Großherzog Leopold II veranlasste, den Castagnetanern die „Freiheiten“ zu gewähren. Städtebaulich dehnte Castagneto sein Wohngebiet zuerst in die unmittelbare Umgebung des alten Wehrdorfes und dann in die darunter liegenden Gebiete (Orti, Fontanella, Costa ai Mandorli, Casina, Biancuccio) aus. Das ganze Gebiet wurde ursprünglich „la terra gherardesca“, also das Gherardesca-Land, oder kurz „la gherardesca“ genannt, hatte aber in seinen Grenzen kleine Dörfer (Bolgheri, Donoratico, Castagneto), die Florenz 1406 als selbständige Gemeinden gegründet hatte.


 


Nach 1861 wurde die Ortschaft in „Castagneto Marittimo“ umbenannt. Aber als 1907 Giosuè Carducci starb, beschloss der Gemeinderat, den Namen in Castagneto Carducci zu ändern. 1926 verließ der Ort die Provinz Pisa und trat der von Livorno bei.


 


CASTAGNETO CARDUCCI




bolgheriCastagneto Carducci, ein wunderschönes Wehrdorf auf der Kuppe eines Hügels, wird von der befestigten Burg der Grafen della Gherardesca beherrscht, die, zusammen mit der Kirche des Hl. Lorenz, den ursprünglichen Kern der Ortschaft bildet. Wohl um das Jahr Tausend rund um die Burg herum erbaut und früher von Mauern umgeben, von denen noch der dem Meer zugewandte Teil besteht, hat sich der Ortskern in einer Folge konzentrischer Ringe entwickelt, die in ihrem Zusammenspiel von Straßen, Gassen und kleinen Plätzen typisch für die mittelalterlichen Ansiedlungen der Toskana sind. Die Burg hat zahlreiche Umbauten erlebt, und ebenso die Pfarrkirche, die lange Zeit als Schlosskirche diente.


 


Vor der Kirche des Hl. Lorenz erhebt sich die Kirche des Allerheiligsten Kreuzes, die dem schönen hölzernen Kruzifix gewidmet ist, das in den Ruinen des antiken Klosters des Hl. Kolumban gefunden wurde. Das jetzige Ratshaus, ein Amtsgerichtspalast von Anfang des 18. Jahrhunderts, wurde 1849 nach dem Bürgerrechtsaufstand zum Gemeindesitz. Auf dem dahinter liegenden kleinen Platz, der Piazza della Gogna, fanden die Urteilsverkündigungen und die entehrende Prangerstrafe statt. Bei einem aufmerksamen Rundgang darf nicht versäumt werden, die Gherardesca-Burg (Via Indipendenza), die Propstei des Hl. Lorenz, die Kirche des Allerheiligsten Kreuzes, die Kirche der Madonna del Carmine (seit kurzem Sitz des Museums der heiligen Paramenten), das Carducci-Zentrum (Via Carducci 59), das Archiv-Museum und den Belvedere Platz zu besichtigen. 


 


Marina di Castagneto Carducci ist eine moderne kleine Ortschaft, die sich um ein Militärfort aus der Renaissancezeit entwickelt hat, das früher dort zur Verteidigung der Küste stand.  Ihr eindeutiger Vorteil ist das natürliche Umfeld mit einerseits dem dichten Pinienhain, der mit seinen an die 25 bis 30 Meter hohen Bäumen auf das 19. Jahrhundert zurück geht und nach der lothringischen Trockenlegung der ungesunden Brackwasser gepflanzt wurde, und andererseits der reichen mediterranen Vegetation, die sich bis zum breiten Sandstrand hinzieht.


 


cavallino mattoDank der Qualität seines Meerwassers, dem natürlichen Umfeld und dem gastfreundlichen Angebot, in dem sich Badeanstalten mit Abschnitten freier, aber doch mit Serviceanlagen ausgestatteter Strände, den so genannten „Punti Azzurri“, abwechseln, wurde  der Ort bereits mehrmals mit der Blauen Flagge der Europäischen Union ausgezeichnet. In Marina di Castagneto befindet sich einer der größten Vergnügungsparks der Toskana, das Cavallino Matto.   


 


http://www.cavallinomatto.it


 


DIE LANDSCHAFT




 bikeDas Gemeindegebiet von Castagneto Carducci, das ausgedehnteste der Provinz Livorno, erstreckt sich zwischen den Falten der ersten Erhebungen der erzhaltigen Hügel und der tyrrhenischen Küste. Dort herrscht eine ganz besondere Mischung von Tradition, Natur, Kunst, Geschichte, Gastronomie und hervorragenden Weinen. Diese früher von Kastanien-, Eichen- und Steineichenwäldern bedeckten Ländereien wurden im Laufe der Jahrhunderte zu dem verwandelt, was von der UNESCO „cultural landscape“ genannt wird, also zu jener unmerklichen Mischung aus Natur und Menschenwerk, die als Ausdruck hoch entwickelter Gebietskultur einmalige Landschaften hervorbringt. Von jeher hat das Land um Castagneto Carducci jeden bezaubert, der auch nur einmal das Glück hatte, es zu durchqueren. Und es gibt keinen, der sich nicht beim kurvenreichen Aufstieg zum Wehrdorf und mit dem Blick zum Meer hinunter von der harmonischen Landschaft mit ihrer perfekten Ausgewogenheit zwischen Natur und Gestaltung gefangen nehmen ließe.    


Die nach genau festgelegter Gebietsplanung verteilten Burgen, Türme und Wehrdörfer, die stets auf den höchsten Anhöhen errichteten Stadtsiedlungen, von denen sich strahlenförmig zahllose liebevoll bestellte Felder dehnen, die Bauernhäuser und deren Gehöfte, das dichte Netz von Feldwegen, die Anordnung und Abwechslung der Pflanzungen sind der sichtbare Ausdruck einer Landschaft, deren Schönheit gerade in ihrem hohen Maße menschlichen Eingreifens liegt.   


Das angenehm milde Klima der Küste der Etrusker spiegelt sich in dieser Landschaft. Die Meeresbrise erlaubt, im Sommer nie unter Hitze zu leiden, und während die Temperatur im Frühling und Herbst kaum je unter 10°C sinkt, ist es wirklich selten, dass sie im Winter unter 0°C fällt. In den Monaten Oktober, Februar und März regnet es ausreichend häufig und wenn der kalte Nordwind angreift, zeigt sich vor unseren Augen das ganze Schauspiel des toskanischen Archipels. Den Fahrradfahrern bietet die Gegend um Castagneta alles, was sich wünschen lässt: für jedermann geeignete, leichte oder auch entschieden herausfordernde Strecken, verkehrsarme Straßen, ein meist mildes Klima; und dazu die Möglichkeit, unvergessliche Landschaften entlang der Küste oder die erzhaltigen Hügel zwischen Volterra und Massa Marittima oder das wilde Herz der Maremma mit der nahen Macchia della Magona, dem Buschwald der Zauberin, oder die poetische Via Bolgherese und die zweireihige Zypressenallee von Bolgheri nach San Guido zu erwandern.


 


Die Weinstraße der Küste der Etrusker




strada del vinoDie Landschaft von Castagneto Carducci und seiner Umgebung wurde im Laufe der Zeit vom Wein geprägt und hat so ihre Eigenart außerordentlich bezaubernder Schönheit gewonnen. Das wellenförmige Weinbaugebiet erstreckt sich über das ganze Gebiet, von den Hügeln hin zur Ebene an der Küste. Das sicher wichtigste Teilstück der Weinstraße der Küste der Etrusker verläuft hier, zwischen Olivenhainen und bedeutenden Weinbergen. Hier wird der Bolgheri DOC angebaut und von hier kommen Weine wie der Sassicala und der Ornellaia, die, zusammen mit vielen anderen Qualitätsweinen der Region, weltweit zu den berühmtesten und gefragtesten gehören.


 


Dieses so genannte „Eldorado des italienischen Weines“ hat seine Wurzeln im fruchtbaren Boden, dem milden Klima und dem besonderen Talent der lokalen Hersteller. Die Weinstraße, entlang der Gehöfte und Kellereien, verläuft als beeindruckende Route zwischen den Wäldern und Hügeln auf der einen und dem Meer auf der anderen Seite. Besonders zu erinnern ist bei dieser Gelegenheit auch an das kalt gepresste, extra native Olivenöl, das so gut zur natürlich würzigen Küche und den kulinarischen Spezialitäten von Castagneta passt.


 


http://www.lastradadelvino.com


http://www.costadeglietruschi.it


 


Das Gebiet ist berühmt für bedeutende Weine, die einen so großen Ruf haben, dass der Name eines kleinen Dorfes wie Bolgheri zu einem allen Lesern von Fachzeitschriften und den Weinkennern der ganzen Welt wohl bekannten Begriff wurde. Incisa hat den Sassicaia „erfunden“, der als „der weltweit berühmteste italienische Wein“ gilt. Lodovico Antinori hat den Ornellaia geschaffen, der 1995 von der Fachzeitschrift Decanter zum besten italienischen Cabernet gekürt wurde. Piero Antinori hat die Produktion von Rosé-Weinen, die in den 70er-Jahren voll im Modetrend waren, in einen großartigen Guado al Tasso umgewandelt, der sich in die Spitzengruppe der nationalen Weinherstellung eingereiht hat. Daneben blüht eine Generation junger begeisterter Winzer, die hohe Qualitätsspitzen erreichen und dabei sind, schnell verdienten Ruhm gewinnen.


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Das Umfeld

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten sich neue Spannungen im Gemeinwesen und 1907 beschloss man, dass die Gemeinde den Beinamen „Marittimo“ aufgeben und statt dessen in Castagneto Carducci umbenannt werde, zu Ehren des berühmten Dichters, der hier seine Jugend verbracht...
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